Berichte


Dezember 2019

Erfolgreiche Gürtelprüfung mit neuem DAN-Anwärter

Die Karate-Abt. des TV Möglingen führte im Dezember letzten Jahres eine Gürtelprüfung durch. Das Prüfungsprogramm des DKV (Deutscher Karate Verband) umfasste die Bereiche Kihon (Grundlagen), Kata (Kampf gegen imaginären Gegner), Kumite (Kampf zweier Gegner). Vom Gelb- bis Braungurt haben alle Prüflinge erfolgreich bestanden. Tim Gräter erreichte, mit Bestehen des 1. Kyu, den höchsten Schülergrad und steht somit wie Uwe Tent in der Vorbereitung zum 1. DAN (Schwarzgurt).

Teilnehmende mit neuer Graduierung vom 9. Weiß- bis 1. Braungurt.

Tim Gräter (1.), Ulrich, Lara-Alisa (6.), Tim Scholtysek (6.), Tizian Hirsch (7.3)Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Herzlichen Glückwunsch an alle Prüflinge!

 

Die Karate-Abteilung nimmt gerne neue Mitglieder auf:

Kinder ab 6 - 8 Jahre:

Montag 16:00 - 17:00 Uhr

Kinder ab 9 Jahre:

Donnerstag 17:15 – 18:30 Uhr (Voranmeldung erforderlich)

Training: Im Gymnastikraum der Sonnenbrunnenhalle, Möglingen

Kontakt:

Mischa Walter: 0176-20130421, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


5. Dezember 2019

Cup

GKVBW Nachwuchscup 2019

Am Samstag den 30. November fand in Frankenbach (Heilbronn) der jährliche Nachwuchscup des Karateverbandes statt. Hierbei konnte sich unsere Abteilung über einen Platz in der Disziplin Kata auf dem

Siegertreppchen freuen. Niklas Kallis belegte nach überzeugenden Vorführungen von drei Katas gegen starke Konkurrenten den 3. Platz.

 

 

 


Japanische Großmeister zu Gast in Deutschland

Am 29.06.2019 fand in Schifferstadt (Hessen) ein seltener und außergewöhnlichen Besuch statt, welchen sich die Möglinger Karatekas nicht entgehen lassen wollten. In Shihan Shigeki Yamada hatte der Goju-Ryu Karateverein Schifferstadt für seinen Lehrgang am Wochenende einen japanischen Großmeister verpflichtet. Der Träger des achten Dan war mit seiner Ehefrau Yasuko (7. Dan) und seinem Sohn Kengo (6. Dan) wieder nach Deutschland gekommen – auf eigenen Wunsch.

Über 120 Teilnehmer in allen Leistungskategorien ließen sich Tipps und Hilfestellungen vom Großmeister, der in seinem Heimatland zu den bekanntesten Persönlichkeiten im Karate zählt, geben. Immer wieder machte er die Übungen vor, blickte mit strengen Augen auf die Ausführungen der Teilnehmer – und korrigierte auch. Der Altmeister war der Star. Viele der älteren Karatekas hatten ihn noch in guter Erinnerung. Für sie war der Lehrgang mit Shigeki Yamada eine Reise in die Vergangenheit. Den heute 72 Jahre alten Großmeister aus Japan hatte der japanische Verband 1979 für fünf Jahre nach Deutschland entsandt, um Entwicklungshilfe in Sachen Karate zu leisten. Der Großmeister hatte ausschließlich seinen Schwerpunkt auf Kata (Technikvorführung – Kampf gegen einen imaginären Gegner) gelegt.

Am 17.09.2019 fand in der Ludwigsburger Rundsporthalle ebenfalls ein hoher Besuch aus der Riege der Okinawa-Meister statt. Über 300 Karatekas aus der gesamten Republik sind an diesem Tag in die Barockstadt gekommen, um sich im Rahmen des jährlich stattfindenden DKV-Tages in das traditionelle Okinawa-Karate einweisen zu lassen – eine anspruchsvolle und zugleich schweißtreibende Angelegenheit. Denn die Riege der Okinawa-Meister, die erstmals zu Gast in Deutschland ist, fordert den Teilnehmern und Teilnehmerinnen so manches ab. Und dabei sind die Koryphäen aus der japanischen Präfektur alle jenseits der 70: Mit seinen 79 Jahren ist Naonobu Ahagon (10. DAN) der Älteste des Quintetts, und seine Ausführungen sind nach wie vor präzise, schnell und kraftvoll – eine Augenweide.

Für die Kommunikation zwischen der japanischen Delegation und den Aktiven sind Kata-Bundestrainer Efthimios Karamitsos und Jamal Measara zuständig.

Am Ende beider Lehrgänge wurde noch lange über Karate gesprochen. Es folgten viele Erinnerungsfotos. Solch ein Lehrgang mit einem japanischen Großmeister gibt es eben nur selten.

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